Erfolgreiche Gastronomie in Aspern seit 1933

Einkehrgasthaus in der Groß-Enzersdorferstr. 14Die Großeltern von Wolfgang Lahodny, Ferdinand und Antonia Weiss nahmen im Jänner 1933 das Einkehrgasthaus in der Groß-Enzersdorferstr. 14 in Pacht (heute Parkplatz der Firma Hofer). Es war ein Dorfwirtshaus, wo auch Gärtner und Bauern mit ihren Pferdefuhrwerken Rast machten. Da das wichtigste Getränk damals der Wein war und das Ehepaar Weiss gebürtige Wolkersdorfer waren, wurde das Lokal kurzerhand zum "Wolkersdorfer Weinhaus" benannt. Die "Speisekarte" war ortsüblich: mit Gulyas, Schnitzel, Würstel und ein paar kleinen Speisen war den bescheidenen Ansprüchen der Gäste Genüge getan.

Gemeindegasthaus am SiegesplatzIm August 1935 übersiedelte man in den Gemeindegasthof am Siegesplatz 7. (heute Städtische Bibliothek). Die Herausforderung war groß! Bestand doch das Haus aus einem Saal für bis zu 400 Personen, Gastzimmer, Kaffeehaus mit 2 Billards, Extrastüberl, Klubzimmer, 5 Fremdenzimmer, einen großen Garten und vor dem Haus einen Schanigarten. Trotz Wirtschaftskrise wurde das große Haus von den Großeltern erfolgreich geführt.

Der große Saal des GemeindegasthausesIn den Kriegsjahren wurde der Küchenbetrieb durch die Lebensmittelmarken stark eingeschränkt und es gab fast nur Erdäpfelspeisen. Im Jahr 1946 wurde das Haus von den Russen bestetzt und nur die Küche und der Garten blieben als "Lokal" über.

1949 errichtete Familie Weiss (3 Kinder) am jetzigen Standplatz Aspernstraße 117a ihr eigenes Cafe-Restaurant. Die festliche Eröffnung war im Jänner 1950. Es wurde Billard wie auch Karten gespielt, und ein Sparverein mit bald 200 Mitgliedern wurde gegründet.

Das Lokal in der Aspernstraße1965 Übergabe des Geschäftes an die älteste Tochter Gusti. Nach der Heirat mit Josef Lahodny wurde 1967 das Lokal erstmals komplett umgebaut.

1989 übernimmt der 2. Sohn Wolfgang das Gasthaus, der damals mit 22 Jahren jüngster Konzessionsinhaber von Wien war. Die darauffolgenden Jahre waren von etlichen Umbauten geprägt:

  • Sommer 1990: Küchenumbau-Erneuerung sämtlicher baulicher und küchentechnischer Einrichtungen.
  • Sommer1992: Komplettrenovierung der Gasträume.
  • Mai 1996: Neuzubau und Vergrößerung der Toilettanlagen, sowie Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlagen.
  • April 1998: Neuerliche Renovierung und Vergrößerung des Küchenbereichs.
  • 1999 tritt die Lebensgefährtin von Wolfgang Lahodny, Manuela Schwarzinger in den Betrieb ein und übernimmt nach kurzer Zeit die Führung im Servicebereich.
  • Im Mai 2000 kommt der gemeinsame Sohn Manuel auf die Welt und im Sommer 2003 wird geheiratet.
  • 2003 Fertigstellung und Eröffnung des neuen Wintergartens.
  • Im Mai 2006 kam Tochter Hannah zur Welt.
  • Im Sommer 2007 erfolgte eine komplette Dachsanierung und die Erneuerung der Lüftungsanlagen mit neuester Filtertechnik.
  • Eine erweiterte Schank mit gemütlicher Sitzecke und Hockern um den vergrößerten Barbereich wurde im Frühjahr 2009 geschaffen - ideal für Plausch und Tratsch!
  • Ebenfalls 2009: Die Komplettrenovierung der Toiletteanlagen mit Babywickeltisch, ausgeklügelter Lüftung und dezenter Beschallung.

im LokalDer Charakter des Lokals hat sich immer mehr von einem Dorfwirtshaus in ein Restaurant gewandelt. Heute findet man im gemütlichen, mit viel Holz eingerichteten Lokal Platz für 65 Personen. Wintergarten Im Wintergarten bieten wir 62 Sitzplätze unseren Gästen zum gemütlichen Verweilen. Außerdem steht ein seperater Extraraum für 35 Personen (Nichtraucherbereich) zur Verfügung um ungestörte Feiern, Feste oder andere Anlässe zu gewährleisten.

 

 

 

Geschichte und Chronik